Interview in der L’Officiel Austria

Interview in der L’Officiel Austria

Die passionierte Astrologin, Tanja Brock, blickt für L’Officiel Austria ab sofort in die Sterne.

Seit August habe ich mein eigenes Astrologie Ressort bei der L’Officiel Austria, worüber ich sehr stolz bin und mich freue. In der Welt der Mode ist das seit 1921 erscheinende französische L’Officiel ein Magazin, das es mit Titeln wie der Vogue oder Harper’s Bazaar durchaus aufnehmen kann. Hier wird ein großer Traum war von dem ich schon als kleines Mädchen geträumt habe.

In der L’Officiel berichte ich nun regelmäßig über Astrologie im allgemeinen und stelle monatlich die wichtigsten Astro-Ereignisse zusammen.

Hier ein Auszug aus meinem Interview zum Einstand bei der L’Officiel

Was fasziniert Sie an Astrologie?

Tanja Brock: “Zunächst einmal kurz gefasst: Die Astrologie ist für mich nun schon bereits seit einiger Zeit zu einer eigenen inneren Religion geworden. Sie ist Wissenschaft, Psychologie und Spiritualität zugleich und ein Tool zur persönlichen Weiterentwicklung. Wissenschaft ist sie insofern, als dass sie bis in das 18. Jahrhundert an Universitäten gelehrt wurde. Man geht sogar davon aus, dass frühe Päpste ihre eigenen beratenden Astrologen hatten. Die Form der Astrologie, in der ich ausgebildet wurde nennt sich psychologische Astrologie. Sie beinhaltet einzelne Archetypen der zwölf Sternzeichen und psychologische Prinzipien, wie sie schon von C.G. Jung angewandt wurden. Der spirituelle Faktor ergibt sich für mich aus der Energie, die ich u. a. bei den Mondereignissen wie Voll- oder Neumond in den unterschiedlichen Zeichen spüre. Auch nehme ich die prägende Sternzeichen-Energie zum Teil schon bei Menschen aus Meter weiter Entfernung wahr. Ich mache es mir manchmal zum Spaß tatsächlich Sternzeichen-Raten zu machen. Für einen Astrologen mit wachsenden Erfahrungsschatz ist die Energie eines Menschen schnell wahrnehmbar und es ist unglaublich spannend das eigene Wissen in der Begegnung mit Menschen bewiesen zu bekommen.

Und wie sind Sie zur Astrologie gekommen?

Tanja Brock: “Wenn ich zurückdenke, dann kann ich mich erinnern, dass ich als neugieriges und sehr wissbegieriges Zwillings-Mädchen schon früh mein Horoskop gelesen habe und ohnehin eine große Faszination für Psychologie hatte. Doch zunächst habe ich mit Anfang 20 gemeinsam mit meiner Schwester einen eigenen Modeladen in München aufgebaut und parallel Kunstgeschichte studiert. Danach habe ich einige psychologische Weiterbildungen gemacht sowie verschiedensten Berufe ausgeübt und mich dann vor ein paar Jahren in astrologischer Supervision ausbilden lassen. Ich denke meine ganze Lebenserfahrung auch im Umgang mit Menschen wie u. a. im eigenen Einzelhandel und selbst die Kunstgeschichte hilft mir so auch heute noch in meinen Beratungen, weil ich während meines Studiums ja die Kunst der Interpretation sehr gut erlernen durfte. Dies ist ein Handwerkzeug, dass mir tagtäglich in meinen Horoskopberatungen hilft. Eine im Moment pausierende Promotion in Philosophie hat mich zudem über alte und größtenteils antike Texte über Götter, Mythen und Spiritualität auch immer wieder hin zur Astrologie geführt, bei der ich mich jetzt tatsächlich angekommen fühle. Was sich für einen Zwilling wie mich der ständig in Bewegung ist und Neues lernen will, tatsächlich wunderbar anfühlt. Das ist aber auch der Astrologie zu verdanken, die als Wissenschaft so spannend und weitläufig ist.

Das Bild der Astrologie hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Was ist das “Neue” daran?

Tanja Brock: “Grundsätzlich ist die Astrologie die uralte Lehre der Wechselbeziehung zwischen den Himmelskörpern und dem Leben auf der Erde! Nicht nur ein bloßes Trendthema seit einiger Zeit! Obwohl ich die hübschen Sternzeichenketten, Shirts und vieles mehr auch wunderbar und stylish finde. Ganz einfach, weil sich jeder gerne mit seinem Sternzeichen, astrologisch: dem Sonnenzeichen identifiziert. Natürlich ist das Neue daran, dass durch die sozialen Medien vor allem und die zahlreichen Astro-Memes überhaupt das Thema für viele wieder präsent wurde. Auch neu ist es wahrscheinlich, dass eine Astrologin wie ich eine ganz moderne, bodenständige junge Frau ist, die eine große Liebe für Mode und einen schönen Lifestyle hegt. Auch habe ich in den vergangenen Jahren in ganz “normalen” Berufen gearbeitet. Ich versuche einen ganz normalen Alltag mit meinem geliebten Hund: Dackel Anton zu leben. Dieser erdet mich sehr. Vielleicht ist das der Ausgleich, den ich brauche. Ich finde es schön, dass man heutzutage ein spiritueller Mensch sein darf und dennoch ein normales Leben mit allem, was dazu gehört leben kann. Auch bin ich nicht dogmatisch und möchte niemanden zwanghaft bekehren, sich mit der Spiritualität oder Astrologie zu beschäftigen. Es gibt mittlerweile auch viele neue Methoden zur persönlichen Selbsterforschung die total in Richtung Trend gehen wie z.B. Human Design. Es ist toll, dass die Leute so auch weniger Berührungsangst bei der Selbsterforschung haben, weil doch manche spirituellen Bewegungen vielleicht abschreckend oder verstaubt sind. Doch ich für mich liebe an der Astrologie vor allem ihre lange Geschichte, auf die sie zurückgeht und dass sie sich bis heute bewährt hat. Da ich auch eine schamanische Ausbildung gemacht habe, genieße ich das Gefühl, dass man sich mit ihrer Hilfe auch mit einem ganz alten Wissen unserer Ahnen verbindet. Im frühen Babylonien entstand mit der Astronomie/Astrologie um etwa 600 vor Christus vermutlich eine der ersten menschlichen Wissenschaften überhaupt. Das ist dort wo heute sich in etwa der Irak befindet. Und zunächst war diese mesopotamische Astrologie eher wie eine Art Vorhersage-Kunst. Mit dieser wurden ungewöhnliche Phänomene am Himmel beobachte und daraus heraus bestimmte Zyklen oder Omen erkannt. Ein Omen ist ja wie ein Zeichen, auch eine Nachricht, die man damals so verstand, dass die Menschen damit Nachrichten von den Göttern erhielten. Die Menschen haben danach Kriege, Landwirtschaft, Hochzeitstermine und ihren Alltag ausgerichtet und eigentlich ihr ganzes Leben geplant. Warum sollten wir das nicht heute auch so machen?

Worauf dürfen sich die L’Officiel Austria Leser ab sofort freuen?

Tanja Brock: “Über interessante Beiträge zu astrologischen Themen wie Sternzeichen, Mondzeichen, Mondphasen und monatliche Astro-Ausblicke. Die Astrologie schenkt denen, die sich auf sie einlassen wollen, ein erweitertes Weltbild und Mindset. Ich freue mich durch meine Arbeit bei L’Officiel bereits jetzt viele neue Menschen für dieses wundervolle und reiche Thema: Astrologie begeistern zu dürfen. Durch den Blick hoch in die Sterne kann man ganz einfach einen weiteren Blickwinkel und ein neues Weltbild gewinnen. Man sieht sich damit nicht mehr als Opfer bestimmter Umstände, sondern lernt zu verstehen, wie man das eigene Schicksal annehmen und in die Hand nehmen kann! Das ist gerade wichtig und wertvoll in Krisenzeiten, wie wir sie leider momentan erleben. Weil die Astrologie neue Perspektiven und Halt schenken kann.”

[In ihrem ersten Artikel hat sich Tanja Brock mit der aktuellen Zeitenergie und Horoskop zum August 2021 beschäftigt und gibt dabei auch gleich Tipps zum Kommunikationsplanet Merkur.]

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Wir sind gerade ins Wassermannzeitalter eingetreten. Was bedeutet das für die Menschheit?

Tanja Brock: “Am Ende des Tunnels des dunklen Krisenjahrs 2020 leuchtete astrologisch gesehen ein großes Licht, dieses Licht nennt sich große Konjunktion, in dem die beiden Planeten-Schwergewichte Jupiter und Saturn aufeinandergetroffen waren. Ein astrologisches Mega-Ereignis, gerade zu epochal, wenn man vielen Astronomen und Astrologen hierzu Glauben schenken will, denn es findet nur selten statt und bildet eine kosmische Grundlage für unsere kollektive Themen und Lebens-Lektionen. Planet Saturn steht für die Weisheit der Struktur, Pflicht, Werte, Grenzen und Traditionen. Planet Jupiter wiederum für Glauben, Philosophie, Weite und Durchbrüche. Beide trafen sich eben zum ersten Mal seit 200 Jahren letztes Jahr in einem Luftzeichen, ausgerechnet dem Wassermann! Zuvor fanden ihre Verbindungen hauptsächlich in Erdzeichen statt, was unsere Gesellschaft in der Vergangenheit eher auf materiellen Wachstum, Konsum und Ressourcen ausgerichtet hatte. Mit einem Luftzeichen wie dem Wassermann geht es viel mehr um Themen, wie geistige Freiheit, Netzwerke, Gemeinschaft, Fortschritt, Denken und Technik! Wer weiß, vielleicht kann uns eine fortschrittliche Technologie doch noch vor einem globalen Super-Gau und der Klimakatastrophe bewahren. Für viele und aber nicht alle Astrologen bedeutet diese große Konjunktion den wahren Beginn des sogenannten Wassermannzeitalters. Über dessen konkreten Beginn eben große Unstimmigkeit im Bereich der Astrologen und New-Age-Theoretiker und spirituellen Menschen herrscht. Grob gesagt, kann man aber sagen, dass wir aus einer Zeitenergie, die vom Zeichen Fische geprägt war, für mehr als über 2000 Jahre nun in eine vom Wassermann Zeichen geprägte Zeitenergie gelangen. Der Wassermann gilt als ein Rebell und Erneuer in seinem Archetyp als Sternzeichen. Hier nach hat sich eben auch schon die Hippiebewegung in den späten Sechzigerjahren orientiert und ein viel zitiertes Beispiel ist das Musical “Hair”, welches in all seiner Farb- und Klanggewalt das Wassermannzeitalter verkündigt.

Welche Tendenzen in der Astrologie können Sie für 2021 und 2022 feststellen?

Tanja Brock: “Ein jedes Jahr besitzt astrologisch einen Jahresherrscher. Und diese Planeten-Energie bestimmt dann im Prinzip unabhängig von vielen anderen Transiten und Konstellationen, maßgeblich den Grundtenor eines Jahres. In der Frage zuvor bin ich bereits auf die Charakteristiken der beiden Planeten Saturn und Jupiter eingegangen. Diese zu wissen hilft uns auch, die astrologischen Tendenzen für 2021 und 2022 besser zu verstehen. Dieses Jahr im Jahr des Saturn 2021 wurde die Gesellschaft vor allem durch die Folgen der Pandemie zu mehr Verzicht persönlicher Entsagung und Sparsamkeit erzogen. Wir wurden aber auch zu einer Infragestellung des eigenen Daseins und Lebensstils gerade in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcen gezwungen, dazu zähle ich auch die Natur und das Klima. Bei Saturn geht es auch viel um Strukturen, das mögen politische Strukturen sein, können aber auch private Strukturen sein, die wir strenger als sonst betrachtet haben. Wir alle sind, weil bereits das Jahr 2020 so viel Schwere hatte und jetzt auch 2021 wenig und nur kurze Momente der Erleichterung beschert, natürlich gespannt, ob es 2022 besser wird. Und astrologisch kann man klar sagen, dass ein Jahr des Jupiter natürlich glücklicher werden kann, nicht umhin gilt Jupiter, der Herrscher des Schützen als Glücksplanet. Jupiter symbolisiert auch Weite und Sinnfindung. Die kleine Problematik darin ist, er gilt eben auch als grundsätzlicher Booster und so könnte es beispielsweise ein schwieriges Thema 2022 sein, dass es nun auch wegen der aufflammenden Kriege und Klimakatastrophen zu einer erneuten Zunahme von Flüchtlingsbewegungen kommen kann. Interessant ist auch, dass im Jahr 2022 durch Jupiter noch mal zwei unterschiedliche Strömungen zu sehen sind. Jupiter wandelt 2022 durch zwei Sternzeichen. Technische Innovationen zum Umweltschutz werden nun vom Staat besser gefördert, um die drohende Klimakatastrophe doch noch abzuwenden. Das wird, wenn wir Glück haben durch die Energie des Jupiters im Zeichen Wassermann gefördert. Jupiter in den Fischen, die für Spiritualität und Heilung stehen, begünstigen einem erneuten Aufschwung von alternativen Heilmethoden und der Beschäftigung mit der eigenen Psyche und Spiritualität. Wie ich vorhin schon angedeutet habe, wird sich die Gesellschaft vor allem wegen der globalen Krise wieder mehr einem helfenden Glauben zuwenden wollen.

Fotos: Lisa Hantke

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